Dieses Blog ist gewissermaßen ein Kind des ersten BarCamp Kiel 2010. Dort habe ich Mitte August 2010 die Idee zu einem Landesblog vorgestellt und erste Mitstreiter gefunden.
Auf einem BarCamp treffen sich Blogger, Twitterinnen, Programmierer, Unternehmerinnen, Webdesigner, Politikerinnen, Forscher … also alle Menschen, die sich beruflich oder privat mit dem Internet oder Computern beschäftigen. Das Typische auf einem BarCamp ist der aktive Part, den jeder Teilnehmer einnimmt. Er allein entscheidet, ob er einen Vortrag halten möchte, einen Workshop anbietet oder, oder, oder…
Die Bandbreite der möglichen Themen ist groß. Auf dem ersten BarCamp ging es bei 44(!) Sessions um kniffeligen Programmierthemen, Web-basierte Seniorenarbeit, Kultur und Internet oder Hackerspaces.
Keine Session dauert länger als 30 oder 40 Minuten. Ebenso wichtig wie eine Session ist die Kaffeepause zwischen den Sessions – der Platz für die wirklich wichtigen Gespräche. Und auch ein Kulturprogramm fehlt nicht: Im letzten Jahr war es eine sehr gut besuchte Twitter-/Bloggerlesung auf dem Gelände des Camp24.
Auch wenn man erstmal zurückschreckt: Die Idee der “Un-Konferenz”, dass die Teilnehmer der Konferenz auch diejenigen sind, die die Vorträge halten sollten, geht auf. Ein BarCamp stellt das Gerüst der Konferenz zur Verfügung: Räume, einen Zeitplan, Essen und Trinken. Kosten kommen auf die Teilnehmer nicht zu. Die Organisatoren suchen deshalb Sponsoren, die die notwendigen Sachmittel finanzieren. Das Konzept ging letztes Jahr. Es wird dieses Jahr aufgehen.
Das 2. BarCamp Kiel findet am 19. und 20. August 2011 statt, wieder im Kieler Wissenschaftspark. Näheres findet man hier. Eine zeitige Anmeldung im Wiki der Organisatoren ist ratsam.


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