Nordlinks vom 4. April 2017

Von | 4. April 2017
Blick über Kiel

Foto: Steffen Voß

Von Deppenbindestrichen, Segelabenteuern und einem Kirchenschatz. Das und mehr ist in den heutigen Nordlinks zu lesen.

  • Der Binde-Strich-Un-Sinn in Schleswig-Holstein
    Es gehört mittlerweile zum traurigen Alltag, dass immer mehr zusammengesetzte Nomen durch Bindestriche getrennt und damit verunstaltet werden. Leider scheint sich dieser Trend auch bei den Behörden Schleswig-Holsteins durchzusetzen, wie man in der aktuellen Wahlbenachrichtigung lesen musste.
  • Medien für Menschen mit Demenz
    Spätestens seit dem Filmhit „Honig im Kopf“ , in dem Dieter Hallervorden einen an Demenz erkrankten Großvater spielt, hat das Thema einen Aufmerksamkeitsschub bekommen. Ein ernstes Thema in einem lustigen Film verpackt. Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein stellt sogenannte Medientaschen zur Verfügung, die Angehörigen den Umgang mit Demenz nahe bringen und erleichtern sollen.
  • Das Kieler Theater gibt seinen Spielplan für die Saison 2017/18 bekannt
    Rossini, Richard Strauss, Verdi und Wagner – Kiels Opernfreunde dürfen sich in der kommenden Spielzeit wieder auf Werke der großen, vertrauten Komponisten freuen. Und auch im Schauspiel sind mit Ibsen, Shakespeare, Ayckbourn, Frisch und Schiller die Autoren des gängigen Repertoires vertreten. Trotz alledem: Der Spielplan des Theaters Kiel in der Saison 2017/18 verspricht die Begegnung mit Neuem, fast Vergessenem und Titeln, die lange nicht über die Kieler Bühnen gegangen sind.
  • Flensburg: Der Kirchenschatz aus der Sturmflut
    Der Turm, der als Erster diese Glocke trug, steht schon lange nicht mehr. In der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634, als die verheerende Burchadiflut tobte, mag sie noch jemand zur Warnung geläutet haben, doch Leben rettete sie kaum. Die Glocke aber gibt es noch. 1640 wurde sie nach Osterhever gebracht, 1908 auf den Flensburger Museumsberg – und gestern wieder zurück nach Osterhever. Eine beredte Zeitzeugin, auch wenn sie inzwischen gebrochen ist.
  • Was für ein Lernziel: Einmal nach Amerika segeln
    Ein halbes Schuljahr lang um die Welt segeln, klingt nach einem großen Traum, ist aber für Schüler aus Deutschland, Belgien und der Schweiz eine ganz reale Herausforderung. Sie haben auf dem Segelschiff Thor Heyerdahl die Reise nach Amerika angetreten und sind für viele Abläufe an Bord selbst verantwortlich. Ende April kehrt das Schiff mit den Schülern zurück, doch schon jetzt berichten sie über verschiedene Erfahrungen.

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Von:

Melanie Richter lebt seit mehr als 20 Jahren in Kiel, ist parteilos, seit 2010 Mitglied im Verein für Neue Medien Kiel e.V. und arbeitet in einer Kieler Gemeinschaftsschule.

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