Identitätsdiebstahl — Wer bin ich?

Der Identitätsdiebstahl der Landtagsabgeordneten Sandra Redmann auf Facebook wird in den Medien viel­fach dis­ku­tiert. Kommentatoren for­dern här­te­res Durchgreifen, einen ver­bes­ser­ten Verbraucherschutz oder mehr Rechte für die Polizei. Doch das Problem sitzt vor dem Bildschirm.

Facebook-​​Phishing — ein Augenzeugenbericht

Ich war auf dem Weg nach Berlin, und surfte via Handy ein wenig auf Facebook, als mich plötz­lich eine Freundschaftsanfrage der SPD-​​Landtagsabgeordneten Sandra Redmann erreichte. Das war auf dem ers­ten Blick nichts Ungewöhnliches, kenne ich Sandra doch von mei­nem Engagement in der SPD Schleswig-​​Holstein, und es pas­siert manch­mal, dass Abgeordnete sich einen Zweitaccount zule­gen, oder beim Aufräumen ihrer Freundschaftsliste aus Versehen Leute löschen. Ohne mir wei­ter Gedanken zu machen nahm ich die Anfrage an.

Europawahl: So hat Schleswig-​​Holstein gewählt

Europa hat gewählt und auch die rund 2,2 Millionen Wahlberechtigten in Schleswig-​​​​Holstein waren dazu auf­ge­ru­fen, ihre Stimme für die Wahl zum Europaparlament abzu­ge­ben. Während in vie­len Bundesländern zeit­gleich Kommunalwahlen statt­fan­den, hieß es für die meis­ten Schleswig-​​​​Holsteiner: „Jeder nur ein Kreuz!”. Nur in eini­gen Kommunen wie Büsum und Eckernförde wur­den Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide abgehalten.

Albig wirft Schlaglicht auf Schlaglöcher

„Wer Angst hat, abge­wählt zu wer­den, weil er für repa­rierte Straßen zusätz­lich 100 € im Jahr von den Menschen ver­langt, der wird irgend­wann abge­wählt, weil die­sel­ben Menschen nicht mehr über unsere Straßen ver­nünf­tig zur Arbeit fah­ren kön­nen.” Mitten hin­ein in die mediale Flaute ließ Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Osterwochenende seine Autobombe plat­zen. Die Infrastruktur in Deutschland sei marode und für die Reparatur sei zu wenig Geld da. Sieben Milliarden Euro extra pro Jahr müss­ten bereit­ge­stellt wer­den. Bund, Länder und Gemeinden müsste ihren Beitrag unter der Bedingung der Schuldenbremse leis­ten. Die LKW-​​​​Maut solle aus­ge­wei­tet wer­den und zu guter Letzt soll­ten auch die Autofahrer mehr zah­len: „Am Ende wer­den wir in irgend einer Form alle Nutzer her­an­zie­hen müs­sen.” Der Sturm der Entrüstung traf wie erwar­tet ein. Gegen Autofahrer sollte man nichts sagen.

Europawahl: Die Heiße Phase beginnt

In den meis­ten Orten hän­gen bereits die Plakate zur Europawahl am 25. Mai, doch für die meis­ten Parteien beginnt die „heiße Phase” des Wahlkampfs erst. Wer sich über die ver­schie­de­nen poli­ti­schen Angebote infor­mie­ren will, könnte zum Beispiel die Auftaktveranstaltungen besu­chen. Dort gibt es die Gelegenheit die Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Programm ken­nen­zu­ler­nen. Ein Überblick.

Juniorwahl zur Europawahl 2014

Am 25. Mai 2014 fin­det die Europawahl statt – wäh­len darf dort aber nur, wer über 18 Jahre alt ist und Bürger eines EU-​​​​Staates ist. Gut eine Woche vor­her sind Kinder und Jugendliche gefragt: Zur Juniorwahl kön­nen sie sogar ihr eige­nes Wahllokal eröffnen.

Europawahl: Wahl-​​o-​​Mat gestartet

Wie immer kurz vor einer Wahl hat die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) heute ihren Wahl-​​​​o-​​​​Maten zur Europawahl am 25. Mai 2014 gestar­tet. 25 Parteien neh­men an der Wahl teil und haben die Wahl-​​​​O-​​​​Mat-​​​​Thesen beant­wor­tet. Mit dem Wahl-​​​​O-​​​​Mat kön­nen die Nutzer ihre Positionen zu 38 Thesen mit denen der Parteien vergleichen.

Datenbrille als Waffe — Weichert schießt gegen Google

Bisher ging es zumeist gegen Facebook, doch in der Kontraste-​​​​Sendung vom 24. April hat sich Dr. Thilo Weichert, Chef des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-​​​​Holsteins (ULD), die „Glassholes” vor­ge­nom­men — Die Träger von Googles neuer Datenbrille. Als „Idioten” äch­ten solle man sie. Das Gerät sei „eine Waffe zur Verletzung von Persönlichkeitsrechten.”

Barrierefreiheit ist für alle da!

„Ein Geschäftsmann hält eine Weltkugel über dem Kopf hoch — eine Verbildlichung des Themas Außenwirtschaft” — An die­sem Beispiel von der Homepage des Wirtschaftsministeriums kann man sehen: Alternativtexte bei Bildern sind wich­tig für die Barrierefreiheit. Und dabei geht es nicht nur darum, dass Blinden der Screenreader vor­le­sen kann, was auf dem Bild zu sehen ist. Auch ver­wirr­ten Sehenden kann man so ver­deut­li­chen, warum es zu sehen ist. Nicht dass noch jemand denkt, das sei der Wirtschaftsminister.