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Ist Durchlässigkeit im Schulsystem ein Garant für gelingendes Lernen?

Die Veröffentlichung der aktu­el­len Studie der Bertelsmann-​​​​Stiftung über die Durchlässigkeit der Schulsysteme in Deutschland hat zwi­schen den Parteien für Diskussionen gesorgt. Die Studie hat unter­sucht, wie viele Schülerinnen und Schüler in den ein­zel­nen Bundesländern zwi­schen der fünf­ten und zehn­ten Klasse die Schulform wech­seln und wie viele davon auf– und abstei­gen. Grundsätzlich steht Schleswig-​​​​Holstein da mit 2,1 Prozent Schulformwechslern auf dem vier­ten Platz und gehört damit zu dem Bundesländern, in denen rela­tiv gese­hen eher wenige Schüler die Schulform wech­seln. Die Bundesländer in denen sehr häu­fig gewech­selt wird, sind Bayern (4,3 Prozent), Berlin (4,9 Prozent) und Bremen (6,1 Prozent). 

Durch die Woche mit dem Landesblog 04

Am heu­ti­gen Montag sind rei­hen­weise Schleswig-​​​​Holsteinische Politiker auf der Grünen Woche in Berlin. Am Rande die­ser Agrarschau, die in dem Ruf steht, dass viele dort nur hin­gin­gen, um sich durch­zu­fres­sen und durch­zu­sau­fen, haben sich die Agrarminister aus mehr als 60 Staaten in wich­ti­gen Worten dazu ver­pflich­tet, den Hunger in aller Welt nach Kräften bekämp­fen zu wol­len. Tausende Menschen demons­trier­ten der­weil gegen eine Industrialisierung der Landwirtschaft. Mal schauen, wel­che Worte unsere Landespolitiker, unter ande­rem sind heute Landtagspräsident Torsten Geerdts und der Umwelt– und Agrarausschuss dort zu Besuch, fin­den wer­den. Von 14.00 bis 17.00 Uhr ist Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses in Kaltenkirchen. Letzte Woche, auf dem Neujahrempfang der IHK Lübeck, sprach Olaf Scholz die Eisenbahnstrecke Hamburg Lübeck an, deren Bau 1831 am Widerstand der däni­schen Behörden schei­terte. 1865 wurde sie dann doch gebaut und trug auch dazu bei, dass Ahrensburg zu einem belieb­ten Ausflugsziel der Hamburger wurde. So stel­len die Hamburger, sagen böse Zungen, sich das mit der Zusammenarbeit Hamburgs mit Schleswig-​​​​Holstein vor: Mehr Ausflugsziele für die Hamburger. Ahrensburg jeden­falls wurde kein Vergnügungspark für Hamburger, aber sehr schnell mit Hamburg ver­netzt. Sehr früh hatte die Stadt eine U-​​​​Bahnstation, sie ist eng­ma­schig in den HVV ein­ge­wo­ben und die Diskussion um die S-​​​​Bahn-​​​​Linie 4 hat sehr viel mit Ahrensburg zu tun. Ahrensburg ist also ein guter Ort, um über Gutes Regieren in Hamburg und Schleswig-​​​​Holstein zu reden. Das fin­den Torsten Albig und Olaf Scholz auch und machen das heute Abend um 19.00 Uhr im Peter-​​​​Rantzau-​​​​Haus in Ahrensburg. Es geht unter ande­ren die Schuldenkrise, Verkehrsprojekte, Sozialsysteme und der Klimawandel — Themen, bei denen (gemein­same) Lösungskompetenz gefragt ist. Apropos Verkehrsprojekte: Vielleicht sagt Olaf Scholz noch mal den Satz, den er in Lübeck sagte: „Ich halte die Belt-​​​​Querung für ein ein­drucks­vol­les, gera­dezu begeis­tern­des Beispiel für die Fortschritte, die das über-​​​​den-​​​​Tellerrand-​​​​schauen in unse­rer Zeit gemacht hat“. Dann kann Torsten Albig auch was dazu sagen. Am 1. Januar war, wie jedes Jahr, der Weltfriedenstag der katho­li­schen Kirche. Die Kirche, die in den letz­ten Jahren häu­fig, sehr häu­fig durch den Missbrauch jun­ger Menschen durch ver­meint­lich gläu­bige haupt­amt­li­che Mitarbeiter sowie der Vertuschung die­ser nie­der­träch­ti­gen Verbrechen in Verruf gekom­men ist, hat als dies­jäh­ri­ges Motto zum Weltfriedenstag „Die Jugend muss ler­nen, Gerechtigkeit und Frieden zu schaf­fen“ erko­ren. In dem Aufruf heißt es „Der Psalmist [im Psalm 130] sagt, dass der gläu­bige Mensch auf den Herrn war­tet, ‚mehr als die Wächter auf den Morgen‘; er erwar­tet ihn mit fes­ter Hoffnung, denn er weiß, dass er Licht, Barmherzigkeit, Heil brin­gen wird.“ Auch eine Sicht der Dinge. Natürlich ist das in dem Aufruf anders gemeint. Es geht in dem Papier um den Aufbruch in ara­bi­schen Ländern. Warum auch immer fin­det heute, am Dienstag, um 10.00 Uhr ein Friedensgottesdienst der katho­li­schen Militärseelsorge aus Anlass des Weltfriedenstages vor drei Wochen statt. Landtagspräsident Torsten Geerdts nimmt teil und wird anschlie­ßend ein Grußwort auf dem gemein­sa­men Empfang der katho­li­schen Militärseelsorge und des katho­li­schen Leitenden Militärdekans spre­chen. Um 19:00 Uhr ist Torsten Albig, Spitzenkandidat der SPD, zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundes der Selbständigen (BDS) in Norderstedt. Der Mittwoch beginnt um 8:30 Uhr mit einer Öku­me­ni­schen Morgenandacht im Raum der Stille für die Abgeordneten des Schleswig-​​​​Holstein Landtages, bevor um 10:00 Uhr die 24. Tagung des Schleswig-​​​​Holsteinischen Landtages im Plenarsaal beginnt. Mit Jörg Nickel rückt ein neuer Abgeordneter der Grünen nach, nach­dem Thorsten Fürter das Handtuch am 18. Januar geschmis­sen hat. Das sind die Themen, die die Abgeordneten heute Vormittag bewe­gen sol­len: (Dabei gilt wie immer: Die Tagesordnung und die Reihenfolge der Beratung kön­nen sich kurz­fris­tig ändern. Am bes­ten schaut man wäh­rend der Sitzung bei plenum-​​​​online vor­bei. Wer mit­schauen möchte, der schaut Parla-​​​​TV) 10.00 Uhr (Aktuelle Stunde) Kooperationsverbot Bildungsfinanzierung auf­he­ben 11.00 Uhr Für den Erhalt der Sektion für Sexualmedizin am UKSH in Kiel 11.35 Uhr Ände­rung des Landesjagdgesetzes 12.10 Uhr Weiterbildungsgesetz In der Mittagspause trifft sich Landtagspräsident Torsten Geerdts mit Bischöfin Kirsten Fehrs. Sie wird ihm sicher­lich über die neu gegrün­dete Nordkirche infor­mie­ren, die aus dem Zusammenschluss der Nordelbischen Evangelisch-​​​​Lutherischen Kirche, der Evangelisch-​​​​Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche ent­stan­den ist. Von so viel Zusammenschluss träu­men nord­deut­schen Politiker nicht mal. Vielleicht geht es aber auch um den evan­ge­li­schen Kirchentag, der 2013 in Hamburg statt­fin­det. Sie war des­halb neu­lich schon bei Olaf Scholz zu Besuch. Das Motto der Großveranstaltung steht zwar noch fest, könnte aber „Glaube am Meer und am Hafen“ sein. Meer und Hafen und Glauben haben wir in Schleswig-​​​​Holstein ja auch. Vielleicht ist das Anlass genug für Schleswig-​​​​Holstein, sich an den Kosten zu betei­li­gen? Der Hamburger Senat spon­sert das kirch­li­che Ereignis mit 7,5 Millionen Euro. Um viel Geld geht es auch um 13:00 Uhr, wenn sich Finanzausschuss und Wirtschaftsausschuss in nicht­öf­fent­li­cher Sitzung tref­fen. Es geht um die Vergabe der Schienenpersonennahverkehrsleistungen im Netz „Mitte“. Zum Bahnnetz Mitte gehö­ren die Strecken Kiel – Hamburg, Flensburg – Hamburg und Itzehoe – Hamburg. Beworben haben sich die DB Regio Nord GmbH, die nbe Nordbahn EisenbahngesellschaftmbH und die Nord-​​​​Ostsee-​​​​Bahn (NOB). Wer den Zuschlag erhält, darf die Strecken ab Dezember 2014 für 13 Jahre befah­ren. Als Pendler bin ich völ­lig sub­jek­tiv dafür, dass der­je­nige den Zuschlag erhält, der eine zügige Verbindung Kiel-​​​​Hamburg anbie­tet. Diese gerade mal stünd­lich fah­ren­den Bummelzüge mit Halt an jeder sub­ven­tio­nier­ten Milchkanne, die außer­dem andau­ernd Verspätungen ein­fah­ren, sind eine Zumutung. So. Das ist der Nachmittag im Landtag: 15.00 Uhr Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung 15.35 Uhr Konnexitätsausführungsgesetz 16.10 Uhr Kommunalabgabengesetz 16.45 Uhr Rückstellungen für AKW-​​​​Stilllegung 17.20 Uhr Tätigkeitsbericht des Petitionsausschusses Um 18:30 Uhr fin­det der jähr­li­che Empfang für Bundeswehr, Bundesfreiwilligendienst, Polizei und Katastrophenschutzeinheiten statt. Genau genom­men ist das „jähr­lich“ die­ses Jahr nicht ange­bracht. Denn der Titel zeugt von einer his­to­ri­schen Zäsur: Letztes Jahr waren noch Zivildienstleistende und Wehrpflichtige mit von der Partie. Gastgeber Landtagspräsident Torsten Geerdts spricht. Der Jahresempfang der Christian-​​​​Albrechts-​​​​Universität Kiel fin­det um 19.00 Uhr in der Kieler Kunsthalle statt. Landtagsvizepräsidentin Anita Klahn über­mit­telt die Grüße des Landtages. Torsten Albig besucht den Neujahrsempfang des SPD-​​​​Kreisverbandes Ostholstein in Eutin. Am Donnerstag geht es um 10:00 Uhr wei­ter mit der 24. Tagung des Schleswig-​​​​Holsteinischen Landtages: 10.00 Uhr Bericht Zukunftsinvestitionsgesetz 10.35 Uhr Norddeutsche Hafenkooperation und Elbvertiefung 11.10 Uhr Aufmarsch der Faschist_​​innen in Lübeck ver­bie­ten 11.45 Uhr Defizite bei der Bildungsqualität abbauen   Nach der Mittagspause steht auf der Tagesordnung: 15.00 Uhr Bericht zur Eigenverantwortlichkeit von Schulen 15.35 Uhr Zukunft des Landestheaters und Bericht zur Lage der Soziokultur und der freien Theater in Schleswig-​​​​Holstein 16.10 Uhr Chancen der EU-​​​​Fischereireform 2013 für Schleswig-​​​​Holstein nut­zen Für 17:00 Uhr ist das Sitzungsende vor­ge­se­hen. Dann geht es für hof­fent­lich alle Abgeordneten nach Rendsburg Morgen vor 67 Jahren, am 27. Januar 1945, wur­den 6.500 Über­le­bende des größ­ten deut­schen Vernichtungslagers in Auschwitz-​​​​Birkenau von Soldaten der Roten Armee befreit. Über 1.100.000 Menschen wur­den in Auschwitz ermor­det. Seit 1996 geden­ken wir in Deutschland an die­sem Tag den Opfern des Nationalsozialismus. Die dies­jäh­rige Gedenkveranstaltung in Schleswig-​​​​Holstein für die Opfer des Nationalsozialismus fin­det um 18.00 Uhr im Kulturzentrum Hohes Arsenal in Rendsburg statt. Schon um 19.30 Uhr ist Jost de Jager, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Bredstedt, um die ört­li­chen Parteimitglieder zu mobi­li­sie­ren. Dann ist schon Freitag und der letzte Tag der Sitzungswoche beginnt um 10.00 Uhr: 10.00 Uhr Gesetzes zur Förderung des Mittelstandes 10.35 Uhr ELER Mittel für Schleswig-​​​​Holstein 11.10 Uhr Berufliche Perspektiven des wis­sen­schaft­li­chen Nachwuchses 11.45 Uhr Gemeinsame Berufsbildungskonferenz von Bund und Ländern   Nach einer ver­kürz­ten Mittagspause geht es schon um 14:00 Uhr wei­ter: 14.00 Uhr Landesweites Sozialticket 14.35 Uhr Landesweite Kita-​​​​Sozialstaffel 15.10 Uhr Bürokratie und Verwaltungsaufwand in der Landwirtschaft 15.45 Uhr Wiedereinrichtung des Blindenfonds 16.20 Uhr Illegale Drogen in Schleswig-​​​​Holstein 16.55 Uhr Schutz von Frauen und ihren Kinder vor Gewalt Torsten Albig besucht den Neujahrsempfang des SPD-​​​​Kreisverbandes Plön in Plön. Am Samstag zieht es Jost de Jager zum Neujahrsempfang der CDU Wittensee wäh­rend die Linke ihre Wahlkreiskandidatinnen/​​Wahlkreiskandidaten bestimmt und die Aufstellung der Landesliste auf der LandesvertreterInnenversammlung bestimmt. Und Torsten Albig, wir ahnen es schon, besucht einen Neujahrsempfang. Heute den des SPD-​​​​Kreisverbandes Rendsburg-​​​​Eckernförde in Büdelsdorf. Danach, es lebe die Abwechslung, geht es für ihn zu einem Wahlkampf-​​​​Kaffee nach Lübeck. Am Sonntag  ist der Neujahrempfangsbeauftragte der SPD aka Torsten Albig  zu Gast beim Neujahrsempfang der SPD-​​​​Fraktion der Hamburger Bürgerschaft und hält die Neujahrsrede.

Durch die Woche mit dem Landesblog 20

Der wöchent­li­che Blick in den Kalender des Landesblog. Um den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss ist es ruhig gewor­den. Er wer­kelt an sei­nem Abschlussbericht und alle sind gespannt, ob wir aus ihm etwas ler­nen kön­nen, was wir aus dem Hamburger Abschlussbericht noch nicht wis­sen. Am Montag taucht er um 10.00 Uhr für ein Sekündchen mal wie­der in der Öffent­lich­keit der Terminkalender auf, um sich dann gleich wie­der aus die­ser zu ver­ab­schie­den. Wie schon häu­fi­ger geht es um die Einführung neuer Schriftstücke. Währenddessen zieht es den Ministerpräsidenten an die Westküste. Er besucht in Büsum das Nordsee-​​​​Gymnasium. Heute ist näm­lich EU-​​​​Schulprojekttag. So was ist ja immer nett.

Durch die Woche mit dem Landesblog 8

Am Montag wis­sen wir wohl ganz genau, ob Olaf Scholz und seine SPD allein und aus eige­ner Kraft die Mehrheit in Hamburg stel­len, oder ob er die Grünen braucht, um von der Hamburger Bürgerschaft als Bürgermeister der Hansestadt gewählt zu wer­den. Bei der Zusammenarbeit Hamburgs und Schleswig-​​​​Holstein, das zei­gen Interviews mit dem Schleswig-​​​​Holsteinischen Zeitungsverlag und den Lübecker Nachrichten, gibt er den Pragmatiker ohne Nordstaat-​​​​Ambitionen, aber mit kla­rer Präferenz für die Fehmarn-​​​​Belt-​​​​Querung.