Nordlinks vom 11. Juli 2016

Von | 11. Juli 2016

By: zensibar - CC BY 2.0

Von Algen, Glück und Zeitreisen. Das und mehr ist in den heu­ti­gen Nordlinks zu lesen.

  • Zeitreise: Der Brekendorfer „high­way strip”
    Im Kalten Krieg hat­ten die ver­ant­wort­li­chen Militärs vor einem Szenario beson­ders gro­ße Angst: Was wäre, wenn die eige­nen Kampfflugzeuge von Einsätzen zurück­kom­men, aber nir­gend­wo lan­den kön­nen, weil der Gegner die Stützpunkte zer­stört hat? Die Antwort im Westen und im Osten: Behelfsflugplätze auf den Autobahnen. In Deutschland exis­tier­ten 22 soge­nann­te „high­way strips”, zwei von ihnen auf der A 7 in Schleswig-Holstein.
  • Torsten Albig und die Basis — Spitzenpolitiker brau­chen kei­ne Heimat
    Nur knapp kür­te die SPD-Basis in Kiel ihren Ministerpräsidenten Torsten Albig zum Direktkandidaten für die Landtagswahl 2017. Doch brau­chen Spitzenpolitiker über­haupt einen Wahlkreis? Eine Analyse.
  • Wie wird man glück­lich?
    Selten hat eine Geschichte so vie­le Reaktionen her­vor­ge­ru­fen wie die über die lan­ge Liebe von Erika und Franz Bubolz. Allein über Facebook erreich­te unser Artikel über ihre Kronjuwelenhochzeit fast 300000 Herzen. Das führt zu der Frage: Wie wird man glück­lich?
  • Wiesenpark — ein Refugium für ver­ges­se­ne Blumen
    Monatelang wur­de geschau­felt, gemäht, gepflanzt und gesät. Jetzt ist das Werk voll­bracht: Jetzt wur­de der neue Wiesenpark der Norddeutschen Gartenschau im Arboretum Ellerhoop eröff­net. „Wir sind sehr stolz. Es ist ein zukunfts­wei­sen­des öko­lo­gi­sches Lehrprojekt und in sei­ner Art ein­ma­lig in Schleswig-Holstein“, sag­te Maeve Blohm vom Förderkreis Arboretum, der den Baumpark in der Gemeinde ehren­amt­lich lei­tet und wis­sen­schaft­lich betreut.
  • Ozeanversauerung – die Grenzen der Anpassung
    Die wich­tigs­te ein­zel­li­ge Kalkalge der Weltmeere, Emiliania hux­leyi, ist grund­sätz­lich in der Lage, sich durch Evolution an Ozeanversauerung anzu­pas­sen. Das bis­her längs­te Evolutionsexperiment mit die­sem Organismus zeigt jedoch, dass das Anpassungspotenzial nicht so groß ist, wie ursprüng­lich ange­nom­men. So konn­te sich die Wachstumsrate unter erhöh­ten Kohlendioxid-Konzentrationen auch nach vier Jahren nicht wei­ter nen­nens­wert ver­bes­sern. Die Kalkbildung war sogar gerin­ger als bei heu­ti­gen Zellen von Emiliania hux­leyi. Die Studie zeigt, dass die evo­lu­ti­ven Effekte im Phytoplankton kom­ple­xer sind, als bis­her ange­nom­men.

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Von:

Melanie Richter lebt seit mehr als 20 Jahren in Kiel, ist parteilos, seit 2010 Mitglied im Verein für Neue Medien Kiel e.V. und arbeitet in einer Kieler Gemeinschaftsschule.

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