Nordlinks vom 30. 03. 2017

Von | 30. März 2017

Von Wechselwählern, Museumslandschaften und einer Männerberatung. Das und mehr ist in den heutigen Nordlinks zu lesen.

  • Moslems sind als Mieter nicht erwünscht
    Studenten haben es nicht einfach, in Kiel eine geeignete Bude zu finden. Vor allem Bewerber mit ausländischen Wurzeln verzweifeln. Oft legen Vermieter den Telefonhörer auf, sobald sie fremde Stimmen hören.
  • Neuer Beirat für Männerberatung
    Mit einem bundesweit einmaligen Projekt will sich das Land Klarheit darüber verschaffen, wie man Männern, die Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt geworden sind, am besten helfen kann. Dazu wurde am Donnerstag im Gästehaus der Landesregierung in Kiel der Beirat für Männerberatung gegründet.
  • Vom Pegida-Gänger zur Esoterik-Partei: Aus dem Leben eines Wechselwählers
    Er ist einer von denen, um die die Parteien bei Wahlen buhlen – Leif Hansen aus Eckernförde sagt: „Ich bin ein Wechselwähler.“ Er hat fast alle Parteien durch, war Mitglied bei der FDP, bis vor kurzem bei der AfD und gründete die Esoterik-Partei „Die Violetten“ mit. Man könnte Hansen für einen bunten Vogel halten, vielleicht auch für einen Spinner ohne Orientierung. Aber der 42-Jährige ist politisch interessiert, und er sagt, dass er nur auf der Suche ist nach einer Partei, die eines gewährleistet: mehr direkte Demokratie und echte Mitbestimmung.
  • Kultur für die Tasche
    Ob Archäologie, Natur, Kunst oder Heimatgeschichte – die „Museumslandschaft Dithmarschen“ ist vielfältig. Damit sich Kulturfreunde schnell einen Überblick über das Angebot verschaffen können, erscheint unter Federführung des Dithmarscher Landesmuseums die aktualisierte Karte „Museumslandschaft Dithmarschen“ mit Informationen zu den 17 Häusern an zehn Orten.
  • Umwelt- und Klimaschutzeffekte an der Kieler Universität
    Das Engagement der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zum Umwelt- und Klimaschutz zahlt sich aus: Mit Umweltmanagement, Energiesparmaßnahmen und intelligentem Mobilitätsverhalten werden Treibhausgasemissionen gesenkt und Kosten in Millionenhöhe gesenkt. In den Jahren 2004 bis 2012 verzeichnete die Kieler Universität noch einen jährlichen Anstieg des Stromverbrauchs von über drei Prozent. Seit Einführung des Umweltmanagements nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) und durch bessere Abstimmung zentraler Bereiche, insbesondere aus der Haus- und Gebäudetechnik, konnte dieser Trend inzwischen umgekehrt werden.

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Von:

Melanie Richter lebt seit mehr als 20 Jahren in Kiel, ist parteilos, seit 2010 Mitglied im Verein für Neue Medien Kiel e.V. und arbeitet in einer Kieler Gemeinschaftsschule.

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