Wir verdienen unterdurchschnittlich…

28,24 Euro kos­tete eine Stunde Arbeit in Schleswig-​​​​Holstein im Durchschnitt im Jahr 2012. Das Bundesland liegt damit 12 Prozent unter dem Durchschnitt der Westbundesländer. Im Gesamtvergleich liegt Schleswig-​​​​Holstein immer noch 8 Prozent unter dem Durchschnitt. Das hat das Statistikamt Nord bekannt gegeben.

Wie kommt wieder Leben in die Innenstädte?

Im wich­tigs­ten Oberzentrum in Schleswig-​​​​Holstein ste­hen teil­weise seit Jahren meh­rere 10.000m² Gewerbeflächen in 1a+ Einkaufslagen leer. Die Kieler Holstenstraße ist zwar eine der ältes­ten Einkaufsstraßen in Deutschland, aber wenn die Entwicklung aus den letz­ten Jahren fort­schrei­tet, dann könnte das durch­aus eine end­li­che Geschichte sein.

Infografik: Gottesbezug Pro und Contra

Der Kieler Ratsherr Benjamin Raschke (SPD) ver­öf­fent­licht auf sei­ner Facebook-​​​​Seite regel­mä­ßig Infografiken. Diesmal hat er sich das Thema Gottesbezug in der Landesverfassung vor­ge­nom­men und eine Über­sicht der Argumente erstellt.

Was ist neu in der Landesverfassung?

Während der mög­li­che „Gottesbezug” in der Landesverfassung recht emo­tio­nal im Landtag dis­ku­tiert wurde, sind die meis­ten Ände­run­gen unum­strit­ten. Der Landtag hatte im April 2013 einen Sonderausschuss damit beauf­tragt, die Verfassungsreform vor­zu­be­rei­ten. Anfang Juli legte der Ausschuss sei­nen Bericht vor. Ein kur­zer Überblick.

Soll Gott in der Verfassung stehen? Und wenn ja, wie viele?

Zur Zeit dis­ku­tiert der Landtag über eine neue Verfassung für das Land. Ein Sonderausschuss hatte zuvor ein Jahr lang Vorschläge erar­bei­tet. Unter ande­rem sol­len zukünf­tig Volksbegehren und Volksentscheide ein­fa­cher wer­den und die Inklusion von behin­der­ten und nicht-​​​​behinderten Menschen könnte Verfassungsrang erhal­ten. Während die neue Verfassung im wesent­li­chen unum­strit­ten ist, ent­zün­det sich an der Präambel eine Diskussion: Soll ein soge­nann­ter „Gottesbezug” ent­hal­ten sein, oder nicht?

Glück im pinken Norden – Was taugt die neue Imagekampagne für Schleswig-​​Holstein?

Im August letz­ten Jahres wurde die neue Dachmarkenstrategie für das Land Schleswig-​​​​Holstein prä­sen­tiert. Die Reaktionen waren mehr als gespal­ten und es hagelte Kritik aus ver­schie­dens­ten Richtungen: aus der Bevölkerung, der Opposition des Landtags, ande­ren Bundesländern und aus der Werbebranche. Die größ­ten Kontroversen waren die Veränderung des schleswig-​​​​holsteinischen „Rot“ zu einem magenta-​​​​artigem „Pink“ sowie der neue Claim „Der echte Norden“. Die Diskussion drehte sich mei­ner Meinung nach dann um unnö­tige Bedenken wie „Schleswig-​​​​Holstein wird zur Telekom“ und „Wenn Schleswig-​​​​Holstein der echte Norden ist, wo ist denn dann der unechte Norden?“. Nun geht die Diskussion mit der Vorstellung einer neuen Imagekampagne des Landes in eine neue Runde.

Anmeldung läuft: BarCamp Kiel steht vor der Tür

Am 22. und 23. August 2014 ist es wie­der soweit: Das Wissenschaftszentrum in Kiel ver­wan­delt sich in eine große Denkfabrik. Zwei Tag lang tref­fen sich bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um beim BarCamp Kiel über aktu­elle Trends im digi­ta­len Leben zu spre­chen. Ob Programmiererin oder Designer: Wer da nichts lernt, hat etwas falsch gemacht.

Schleswig-​​Holstein entdecken mit der MuseumsCard

Eintritt frei in 70 ver­schie­dene Museen in Schleswig-​​​​Holstein und Dänemark — Die MuseumsCard für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre macht es mög­lich. Um sie nut­zen zu kön­nen, muss man sich ent­we­der eine der 95.000 gedruck­ten MuseumsCards in den Sparkassen in Schleswig-​​​​Holstein oder beim Landesjugendring in der Holtenauer Str. 99 in Kiel abho­len, sie down­loa­den und aus­dru­cken oder sich die ent­spre­chende App im iPhone Appstore oder bei google play herunterladen.

„Hein, wir sind autark!”

Erinnert ihr Euch an den Film „Am Tag, als Bobby Ewing starb”? Der spielt 1986 in der Umgebung des Atomkraftwerks in Brokdorf. Und dort gibt es diese Szene, in der die Landkommune ein win­zi­ges Windrad errich­tet, eine Glühbirne glimmt und jemand ruft „Hein, wir sind aut­ark!”. In die­sem Jahr soll­ten wir das alle rufen. Denn in die­sem Jahr wer­den wir in Schleswig-​​​​Holstein das erste Mal kom­plett mit erneu­er­ba­rer Energie ver­sor­gen kön­nen — zumin­dest beim Strom. 1986 hätte damit nie­mand gerechnet.

Alle gegen Fracking

Dieser Tage über­trump­fen sich gerade Politik und Organisationen damit, wer am meis­ten gegen Fracking ist. Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) wol­len das „unkon­ven­tio­nelle Fracking” ver­bie­ten. Umweltminister Habeck (Bündnis 90/​​Die Grünen) geht das nicht weit genug. Und auch Campact darf da nicht feh­len, wo viele Leute auf­ge­bracht sind. Eigentlich gibt es nie­man­den, der dazu keine Meinung hat und eigent­lich sind alle dage­gen. Aber um was geht es da eigentlich?