Anmeldung läuft: BarCamp Kiel steht vor der Tür

Am 22. und 23. August 2014 ist es wie­der soweit: Das Wissenschaftszentrum in Kiel ver­wan­delt sich in eine große Denkfabrik. Zwei Tag lang tref­fen sich bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um beim BarCamp Kiel über aktu­elle Trends im digi­ta­len Leben zu spre­chen. Ob Programmiererin oder Designer: Wer da nichts lernt, hat etwas falsch gemacht.

Schleswig-​​Holstein entdecken mit der MuseumsCard

Eintritt frei in 70 ver­schie­dene Museen in Schleswig-​​​​Holstein und Dänemark — Die MuseumsCard für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre macht es mög­lich. Um sie nut­zen zu kön­nen, muss man sich ent­we­der eine der 95.000 gedruck­ten MuseumsCards in den Sparkassen in Schleswig-​​​​Holstein oder beim Landesjugendring in der Holtenauer Str. 99 in Kiel abho­len, sie down­loa­den und aus­dru­cken oder sich die ent­spre­chende App im iPhone Appstore oder bei google play herunterladen.

„Hein, wir sind autark!”

Erinnert ihr Euch an den Film „Am Tag, als Bobby Ewing starb”? Der spielt 1986 in der Umgebung des Atomkraftwerks in Brokdorf. Und dort gibt es diese Szene, in der die Landkommune ein win­zi­ges Windrad errich­tet, eine Glühbirne glimmt und jemand ruft „Hein, wir sind aut­ark!”. In die­sem Jahr soll­ten wir das alle rufen. Denn in die­sem Jahr wer­den wir in Schleswig-​​​​Holstein das erste Mal kom­plett mit erneu­er­ba­rer Energie ver­sor­gen kön­nen — zumin­dest beim Strom. 1986 hätte damit nie­mand gerechnet.

Alle gegen Fracking

Dieser Tage über­trump­fen sich gerade Politik und Organisationen damit, wer am meis­ten gegen Fracking ist. Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) wol­len das „unkon­ven­tio­nelle Fracking” ver­bie­ten. Umweltminister Habeck (Bündnis 90/​​Die Grünen) geht das nicht weit genug. Und auch Campact darf da nicht feh­len, wo viele Leute auf­ge­bracht sind. Eigentlich gibt es nie­man­den, der dazu keine Meinung hat und eigent­lich sind alle dage­gen. Aber um was geht es da eigentlich?

Der öffentliche Herr Abgeordnete II

Es ist etwas über zwei Jahre her, da zank­ten sich Landesblog-​​​​Gründer Swen Wacker und der Landtagskandidat der Piratenpartei Dr. Patrick Breyer dar­über, ob es einen gleich­na­mi­gen, gleich alten Amtsrichter in Meldorf gäbe, oder ob jener Dr. Patrick  Breyer der glei­che Dr. Patrick Breyer sei. Der Kandidat Dr. Patrick Breyer wollte näm­lich nicht preis­ge­ben, wo er arbei­tet. Das sei seine Privatsache. Das sei höchst­rich­ter­lich verbrieft.

Identitätsdiebstahl — Wer bin ich?

Der Identitätsdiebstahl der Landtagsabgeordneten Sandra Redmann auf Facebook wird in den Medien viel­fach dis­ku­tiert. Kommentatoren for­dern här­te­res Durchgreifen, einen ver­bes­ser­ten Verbraucherschutz oder mehr Rechte für die Polizei. Doch das Problem sitzt vor dem Bildschirm.

Facebook-​​Phishing — ein Augenzeugenbericht

Ich war auf dem Weg nach Berlin, und surfte via Handy ein wenig auf Facebook, als mich plötz­lich eine Freundschaftsanfrage der SPD-​​Landtagsabgeordneten Sandra Redmann erreichte. Das war auf dem ers­ten Blick nichts Ungewöhnliches, kenne ich Sandra doch von mei­nem Engagement in der SPD Schleswig-​​Holstein, und es pas­siert manch­mal, dass Abgeordnete sich einen Zweitaccount zule­gen, oder beim Aufräumen ihrer Freundschaftsliste aus Versehen Leute löschen. Ohne mir wei­ter Gedanken zu machen nahm ich die Anfrage an.

Europawahl: So hat Schleswig-​​Holstein gewählt

Europa hat gewählt und auch die rund 2,2 Millionen Wahlberechtigten in Schleswig-​​​​Holstein waren dazu auf­ge­ru­fen, ihre Stimme für die Wahl zum Europaparlament abzu­ge­ben. Während in vie­len Bundesländern zeit­gleich Kommunalwahlen statt­fan­den, hieß es für die meis­ten Schleswig-​​​​Holsteiner: „Jeder nur ein Kreuz!”. Nur in eini­gen Kommunen wie Büsum und Eckernförde wur­den Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide abgehalten.

Albig wirft Schlaglicht auf Schlaglöcher

„Wer Angst hat, abge­wählt zu wer­den, weil er für repa­rierte Straßen zusätz­lich 100 € im Jahr von den Menschen ver­langt, der wird irgend­wann abge­wählt, weil die­sel­ben Menschen nicht mehr über unsere Straßen ver­nünf­tig zur Arbeit fah­ren kön­nen.” Mitten hin­ein in die mediale Flaute ließ Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Osterwochenende seine Autobombe plat­zen. Die Infrastruktur in Deutschland sei marode und für die Reparatur sei zu wenig Geld da. Sieben Milliarden Euro extra pro Jahr müss­ten bereit­ge­stellt wer­den. Bund, Länder und Gemeinden müsste ihren Beitrag unter der Bedingung der Schuldenbremse leis­ten. Die LKW-​​​​Maut solle aus­ge­wei­tet wer­den und zu guter Letzt soll­ten auch die Autofahrer mehr zah­len: „Am Ende wer­den wir in irgend einer Form alle Nutzer her­an­zie­hen müs­sen.” Der Sturm der Entrüstung traf wie erwar­tet ein. Gegen Autofahrer sollte man nichts sagen.

Europawahl: Die Heiße Phase beginnt

In den meis­ten Orten hän­gen bereits die Plakate zur Europawahl am 25. Mai, doch für die meis­ten Parteien beginnt die „heiße Phase” des Wahlkampfs erst. Wer sich über die ver­schie­de­nen poli­ti­schen Angebote infor­mie­ren will, könnte zum Beispiel die Auftaktveranstaltungen besu­chen. Dort gibt es die Gelegenheit die Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Programm ken­nen­zu­ler­nen. Ein Überblick.